Die Sage

Die Sage  aus: "Du mein Kaiserstuhl aus dem Jahr 1926"

Graf Hesse der einstige Burgherr von Nimburg, soll wie die Sage berichtet, der Begründer  des Bad Silberbrunnen sein und wäre der Anlass dazu folgender gewesen:  
In Endingen am Nördlichen Kaiserstuhl gelegen, wohnte eine arme Witwe, „Kräuterlies“  genannt, mit ihrer Tochter Veronika. Die alte Lies suchte täglich am Kaiserstuhl würzige  Kräuter und verkaufte dieselben an die Apotheker in Freiburg und Breisach.  Von dem Erlös bestritt Sie den Lebensunterhalt für sich und ihr Kind.  An einem heißen Julimorgen sammelte Sie wieder Kräuter.
Die Hitze wurde immer  drückender und die Kräuterlies war bald so schwach das Sie ohnmächtig wurde.  Als Sie wieder zu sich kam, sah Sie nicht weit von ihr ein kleines, zierliches Männchen,  dass ihr zuzwinkte.  Ihre ganze Kraft zusammen nehmend, folgte Sie ihm, bis die Beiden zwischen zwei großen  Bäumen standen, zwischen denen ein Stein auf dem Boden lag.  
Der Zwerg wälzte nun den Stein von der Stelle und sogleich quellte klares Wasser aus  dem Boden. Im gleichen Augenblick war auch das Männchen verschwunden.  Die Kräuterlies trank von dem Wasser und fühlte sich rasch wieder wohl.  Sie deckte die Quelle wieder zu, damit Sie niemand anderer findet als Sie und ihre Tochter.  
Von diesem Wasser fasste Sie in Krüge, erzählte von der Wirkung des heilsamen Wassers  und hatte bald viele Abnehmer.  Nun wurde die Tochter des Grafen Hesse von Nimburg krank und auch Sie machte  das Wasser der Kräuterlies gesund. Aus Dankbarkeit ließ der Graf die Quelle fassen und daneben ein kleines Wirtshaus bauen.  
Als der Bau fertig war, schenkte der Graf das Anwesen der Tochter der Kräuterlies,  die dann des Grafen Oberjäger heiratete und somit die erste Besitzerin des Bades „Silberbrunnen“ war.